Schwerpunkte

Deinen Weg gehen / finden

Wie wir unser Leben leben hat einen massiven Einfluss auf unsere körperliche und geistige Gesundheit.

Ich habe es oft erlebt, dass Klienten Symptome entwickelt haben, weil sie einen Lebensweg eingeschlagen haben, der nicht zu ihren Vorstellungen eines erfüllten Lebens gepasst hat. Wir alle haben bestimmte Werte, die uns wichtig sind und sind in bestimmten Bereichen mehr zu Hause als in anderen. Wenn Menschen ein Leben entgegen den eigenen Werten führen und in einem Bereich aktiv sind, in dem sehr viel Energie nötig ist um den Anforderungen gerecht zu werden, ist es sehr wahrscheinlich, dass es sich früher oder später negativ auf die geistige oder körperliche Ebene auswirkt.

Die Symptome sind hier also als Signale zu verstehen, dass der Weg oder die Art und Weise wie das Leben gerade gelebt wird nicht dem entspricht, wie es gut für den Menschen ist.

Ziel ist es hier, dass der Mensch wieder in Kontakt kommt mit seinen Vorstellungen wie das Leben sein sollte und für sich Wege findet, diese Veränderung einzuleiten, so dass die Symptome überflüssig werden.

Aufgrund der Individualität eines jeden Menschen und seiner Anliegen gebe ich keine Heilsversprechen. Trotz effektiver Methoden und vielfältiger Erfahrung ist eine Erfolgsgarantie weder seriös noch realistisch. Wenn Du fragen hast, kannst Du diese gerne per Email oder Telefon stellen

Selbstwertgefühl / Einschränkende Überzeugungen

In den frühen Jahren unseres Lebens sind wir als kleine Kinder auf unsere Eltern und unser nächstes Umfeld angewiesen. Als Kinder lernen wir schnell, wie unsere Umwelt auf uns reagiert und wir bilden Überzeugungen darüber wie die Welt funktioniert.
Diese Überzeugungen erlangen wir entweder über:

Direkte Erfahrung – ein Kind was die heiße Herdplatte berührt kommt sehr schnell zu der Überzeugung, dass heiße Herdplatten weh tun und wird es in Zukunft vermeiden, diese anzufassen.

Wiederholung – macht ein Kind beispielsweise öfter die Erfahrung, dass es in seiner Meinung nicht ernstgenommen wird, bildet sich auch hier eine Überzeugung die zum Beispiel lauten könnte „Meine Meinung zählt nicht“ oder „Ich bin nicht wichtig“

Autoritäten – die Meinung von Autoritäten das heißt also Beispielsweise von Eltern/Lehrern/Ärzten oder anderen wird von Kindern besonders leicht und schnell aufgenommen. Sagt ein Elternteil beispielsweise seinem Kind wiederholt „Du wirst es zu nichts bringen“ ist es sehr wahrscheinlich, dass das Kind diese Überzeugung übernehmen wird.

Solche Überzeugungen können entweder konstruktiv oder destruktiv sein. Sie haben einen immensen Einfluss auf das Selbstwertgefühl und das Erleben der Umwelt. Man bedenke einfach den Unterschied in der Wahrnehmung bei einem Menschen der die tiefe Überzeugung hat „Ich werde geliebt“ und dem, der die Überzeugung hat „Ich bin für alle eine Belastung“.
Wie werden diese beiden Menschen unterschiedlich reagieren in Bezug auf Beziehung, Erfolg, Freundschaft, Beruf, Familie, Geld usw.? Die Realitäten in denen diese beiden Personen Leben könnten nicht unterschiedlicher sein.
Die Überzeugungen die wir haben bestimmen unsere Vorstellungen von uns in der Welt. Diese wiederum bestimmten die Art und Weise unseres Handelns und unser Handeln bestimmt wie wir die Welt um uns herum beeinflussen und unser Leben gestalten.

Auch wenn diese Prägungen zum überwiegenden Teil in der Kindheit geschehen sind, bleiben sie zum großen Teil unser Leben lang erhalten und bestimmen unsere Art in der Welt zu sein.
Bei der Arbeit mit einschränkenden Überzeugungen geht es darum, diese zu identifizieren und in erlaubende, konstruktive Überzeugungen zu verwandeln.

Angst und Panik

Angst ist eines der ältesten Gefühle. Es dient unserem Überleben und ein Mensch ohne Ängste wäre vermutlich schnell weg vom Fenster.
Ursprünglich sind diese körperlichen Angstreaktionen bzw. Panikattacken eine plötzlich freiwerdende Kraftreserve. Der gesamte Körper wird auf Fluchtverhalten ausgerichtet, in dem massiv Stresshormone freigesetzt werden, die diese körperlichen Empfindungen auslösen.
Diese Leistungsreserve ergibt auch durchaus Sinn, wenn man vor dem sprichwörtlichen Tiger steht und schnell wegrennen muss. Hier wäre die Angst eine angemessene Reaktion.

Problematisch ist es erst, wenn diese freigegebenen Leistungsreserven nicht benötigt werden.
Es kommt also auf den Zusammenhang an in dem die Ängste auftauchen. Angst und Panik werden dann zum Problem, wenn sie übermäßig oft oder intensiv, in unangebrachten Situationen oder dauerhaft besteht.

Ängste mit denen ich arbeite sind:

Isolierte Phobien – also Angstreaktionen die sich auf einen eindeutigen Auslöser beziehen z.B.: Angst vor Schlagen, Spinnen, Hunden, usw.

Agoraphobie – kennzeichnend ist hier, dass die Angstzustände außerhalb der vertrauten Umgebung auftreten. Diese Situationen haben oft die Gemeinsamkeit, dass keine schnell erreichbare Fluchtmöglichkeit besteht und daraus eine Art Verlust der Kontrolle über die Situation entsteht.

Panikattacken – sind massive Angst oder Panikanfälle, ohne dass eine objektive Gefahr besteht. Sie kommen oft aus „heiterem Himmel“, ohne dass ein nachvollziehbarer Auslöser besteht. Wenn solche Attacken öfter auftreten kann eine Angst vor der Angst, also eine Angst davor, dass es zu einer weiteren Panikattacke kommt entstehen.

Generalisierte Angststörung – sind anhaltende Ängste, die sich meist auf die Zukunft beziehen und so stark sind, dass sie den normalen Tagesablauf beeinträchtigen. Die Ängste werden in der Regel von körperlichen Symptomen begleitet (Unruhe, Kopfschmerzen, Zittern, Schwitzen, Frieren, schneller Herzschlag, schnelles Atmen …).

Das Thema Angst und Panik ist ein sehr breites. Je nachdem wie es sich beim Einzelnen zeigt, ist es möglich sehr direkt mit der Angst zu arbeiten und diese zu lösen.
Oftmals ist es auch so, dass die Angst Ausdruck eines anderen Themas ist, so dass das Ziel der Sitzung dann eine Veränderung in diesem anderen Thema ist. Tritt in Bezug auf dieses Thema eine Veränderung ein, kommt es in der Regel auch zu einer Besserung in der Angstsymptomatik.

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